Ratgeber Balance Board: Worauf kommt es beim Kauf an?

Jedes Jahr kommen neue interessante Fitnessgeräte auf den Markt, dabei muss es nicht immer ein umfangreiches Fitnessset sein, manchmal reichen auch die unscheinbaren Geräte, um seine Muskeln zu stärken und seine Koordination zu verbessern. Eins dieser Geräte ist das Balance Board. Aber wie funktioniert ein Balance Board überhaupt? Und was sollte beim Kauf beachtet werden?

Was ist ein Balance Board?

balance board vergleichBeim Balance Board handelt es sich um ein Fitnessgerät, welches trotz seines leichten Aufbaus, ein sehr effektives Fitnesstraining ermöglicht. Die Bezeichnung Balance Board heißt übersetzt so viel wie Gleichgewichtsbrett und dass beschreibt schon ganz gut, worum es sich bei dem Board grob handelt. Häufig wird es auch als Balancebrett bezeichnet. Es soll nämlich den Gleichgewichtssinn trainieren. Dabei besteht es aus einer Bodenplatte, die je nach Modellvariante auf einer Rolle oder Kugel befestigt ist, damit das Board die gewünschte Instabilität erreicht. Das Training besteht somit daraus Ausgleichsbewegungen zu schaffen, um das Ungleichgewicht des Boards auszugleichen. Das schult nicht nur den Gleichgewichtssinn sondern auch die Koordination und die Muskulatur von Becken, Beinen und Rücken.

Welche Trainingsziele werden mit einem Balance Board verfolgt?

Das Fitness Balance Board ist trotz des schlichten Aufbaus sehr vielfältig. Aufgrund seiner Effektivität kommt es inzwischen in sehr vielen Bereichen zum Einsatz, sei es in klassischen Fitnessstudios und für den Privatgebrauch, aber auch zur Rehabilitation. So kommt es unter anderem gerne bei Sportlern zum Einsatz, um den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Das ist zum Beispiel bei Sportarten wie beim Snowboard fahren oder Windsurfen sehr wichtig. Da das Balance Board aber auch die Muskeln stärkt sowie die inter- und intramuskuläre Koordination, die Feinmotorik und die Koordination kommt es auch bei Rehabilitationsmaßnahmen zum Einsatz, wie zum Beispiel in der Physiotherapie.

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  • Zielgruppe "Allrounder-Einsteiger": Sport- und Fitnessbewusste sowie Patienten, die in der Gruppe trainieren möchten
  • Einsatzgebiete: Personal Training, Fitness-Studio, Corporate Fitness, Physiotherapiepraxis, Rehazentrum, Klinik
  • Trainingsziel "Bewegungsfreiheit": Verletzungen vorbeugen, Wirbelsäulen- und Gelenksprobleme kurieren, Beweglichkeit im Alter verbessern
  • Trainingsintensität: Täglich 10-15 Minuten Belastung

Worin zeichnet sich ein hochwertiges Balancebrett aus?

  • Material
    Wer sich ein Modell für den Privatgebrauch kaufen möchte, sollte ein paar grundlegende Dinge beim Kauf beachten. Einen ersten Blick sollte man auf das Material werfen. Hier unterscheidet man zwischen Balance Boards aus Gummi, Kunststoff, PVC, Holz oder aus Materialkombinationen. Für welches Material man sich hier letztendlich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Trotzdem zeichnen sich Modelle aus Holz in der Regel durch ihre höhere Stabilität aus und sind daher etwas langlebiger als Modelle aus Kunststoff. Modelle aus Kunststoff sind dafür günstiger in der Anschaffung. Bei einem Balance Board aus Holz ist eine zusätzliche Unterlage zu empfehlen, damit das Gerät beim Training nicht wegrutschen kann. Des Weiteren sollte das Balance Board mit Noppen an der Unterseite versehen sein, was ebenfalls für mehr Rutschfestigkeit sorgt. Ergänzend dazu sind auf der Trittfläche noch zusätzliche Noppen vorhanden oder eine rutschfeste Gummi- oder Stoffoberfläche, was ebenfalls dafür sorgt, dass man vom Balancebrett nicht abrutschen kann.

 

  • Größe und Neigungswinkel
    Standardmodelle weisen in der Regel einen Durchmesser von 40 Zentimetern auf, so dass für Menschen bis zu einer Schuhgröße von 45 ausreichend Platz zum Abstellen der Füße vorhanden sein sollte. Im Handel erhältlich sind ganz kleine Modell mit einem Durchmesser von 20 cm, die sich für Kinder eignen bis zu einem Durchmesser von 70 cm für Erwachsene. Grundsätzlich gilt hier: Je größer die Standfläche, desto mehr Beinfreiheit und desto leichter und abwechslungsreicher können die Übungen gestaltet werden. Wer mit seinem Balance Board auch anspruchsvollere Übungen ausführen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Kugel unterhalb der Stehfläche groß ist, so ist der Neigungswinkel gleichzeitig höher, was zu einer höheren Schräglage führt.

 

  • Belastbarkeit
    Gängige Modelle in diesem Bereich sind meist für ein Gewicht von maximal 120 Kilogramm ausgerichtet. Trotzdem sollte auch immer ein Blick in die Modellbeschreibung geworfen werden, um auf Nummer sicher zu gehen. Wer etwas mehr auf die Waage bringt, muss auf das Training mit Balance Board aber nicht verzichten, da es auch Modelle gibt die für Übergewichtige konzipiert sind. Sie können dann meist mit 150 bis 180 Kilogramm belastet werden.
Welche Hersteller bieten Balance Boards an?

Balance Boards haben inzwischen viele Hersteller im Angebot. So zum Beispiel Airex, Bad Company, Sport-Thieme oder Schildkröt. Besonders gut abgeschnitten hat in aktuellen Tests das MFT Fit Disc 2005-N Balance Board. Es besteht aus Holz, ist bestens für Einsteiger geeignet und bietet eine Standfläche mit einem Durchmesser von 40 cm. Belastbar ist es bis 100 Kilogramm. Pluspunkte sammelt es auch beim Lieferumfang. Dieser umfasst nämlich noch zusätzlich zum Board selbst eine Übungs-DVD. Zum weiteren Funktionsumfang gehört eine strukturierte Oberfläche und ein akustisches Signal, welches sich meldet, wenn die Übungen richtig ausgeführt werden. Ein weiteres Fitness Balance Board, welches in aktuellen Vergleich Bestnoten erzielt hat, ist das Togu 410406 Balance Board Level 2. Dieses Modell eignet sich gleichermaßen für Einsteiger und Fortgeschrittene. Es besteht aus Gummi und Kunststoff und weist ebenfalls einen Durchmesser von 40 cm auf. Vorteilhaft zum bereits vorgestellten Modell ist hier, dass es eine höhere Belastbarkeit und zwar von 120 Kilogramm aufweist. Alles in allem ist dieses Balance Board sehr robust und langlebig verarbeitet, wobei es in drei Varianten mit 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erhältlich ist.

Fazit:
Ob zur Verbesserung der Motorik oder zur Rehabilitation nach einer Knie-Op oder Rückenbeschwerden, ein Balancebrett ist vielfältig anwendbar. Beim Kauf sollte man nur nicht überstürzt nach einem beliebigen Modell greifen. Besser ist es die einzelnen Modelle genau zu vergleichen und zu schauen, welches Balance Board am besten den eigenen Bedürfnissen und Trainingszielen gerecht werden kann.